Die Große Silvretta Durchquerung ist eine fünftägige Skitourentransversale über die Silvretta an der Grenze zwischen Österreich und der Schweiz. Anders als klassische Sommertreks durch Hütten handelt es sich hier um eine Skitourenfahrt — die Route beherrscht man nur mit Skitourenstiefeln, Steigfellen und entsprechender Skitourenausrüstung. Start und Ziel liegen in Ischgl, die Gesamtstreckenlänge beträgt 65 km und die Schwierigkeit wird als anspruchsvoll bewertet. Die Tour eignet sich daher eher für erfahrenere Skibergsteiger mit guter physischer Kondition und sicherer Schneetechnik.
Die Route ist als Rundkurs konzipiert, der schrittweise drei Hütten auf österreichischer und eine auf Schweizer Seite durchquert, bevor die Skifahrer nach Ischgl zurückkehren. Am ersten Tag fährt man von Ischgl mit dem Bus ab und setzt die Skitour zum Piz Val Gronda fort, mit Übernachtung in der Heidelberger Hütte. Der zweite Tag führt über die Breite Krone nach Österreich zur Jamtal Hütte. Die dritte Etappe umfasst Skifahrten auf die Dreiländerspitze und führt zur Wiesbadener Hütte, die direkt an der Grenze von drei Ländern liegt — symbolisch der markanteste Punkt der gesamten Route. Der vierte Tag führt zum Piz Buin, dem höchsten Gipfel der Silvretta (3312 m), mit Übernachtung auf der Schweizer Seite in der Silvrettahütte SAC. Der letzte, fünfte Tag führt hinab nach Galtür und von dort mit dem Bus zurück nach Ischgl.
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