Acht Hütten, sieben Etappen, ein Rundweg — und zwischen Start und Ziel halten Sie sich fast ständig über zweitausend Metern, bis das Stubaital Sie zurück nach Neustift lässt.
Der Stubaier Höhenweg ist kein Gratweg für jeden. Es ist eine hochalpine Querung der Stubaiischen Alpen, die Ihnen auf 83 km etwa 6 200 m Höhengewinn beschert. Übersetzen Sie das in die Beine: Jeden Tag erklimmen Sie einen Höhenunterschied wie auf einen anständigen Dreitausender — und am nächsten Tag von vorne. Sie steigen nicht ins Tal, schlafen nicht im Hotel. Sie schlafen auf Alpenvereinhütten, zwischen Stein und Gletschern.
Das Gelände fordert entsprechend. Enge Pfade, Schutthalden, Blockgelände, ein paar Abschnitte mit Stahlseilen und Leitern gesichert. Kein klassischer Klettersteig, aber ein sicherer Tritt und ein Kopf, der sich über Abgründen nicht dreht, sind hier keine Empfehlung — sind Bedingung. Als Lohn bekommen Sie ein Panorama, das man in Tirol nicht einfach so findet: Der Zuckerhütl (3 507 m) als höchster Gipfel der Stubaiischen Alpen, der Wilde Freiger (3 418 m) und der scharfe Habicht (3 277 m), der Ihnen fast die ganze Strecke über die Schulter schaut.
Wähle das Startdatum — bei jeder Nacht auf der Route siehst du sofort die freien Betten und reservierst direkt über das offizielle System des Alpenvereins.