Zugspitze Drei-Tages-Tour ist kein Sprint zum Gipfel. Es ist ein Rundgang, der dir den Berg von beiden Seiten zeigt: hinauf durchs sanfte Reintale, hinunter durchs wildes Höllental. Start und Ziel in Garmisch-Partenkirchen, dazwischen 22 km und etwa 2200 m Aufstieg.
Der erste Tag gehört dem Wasser. Du betrittst die Partnachklamm — eine 702 m lange und stellenweise 80 m tiefe Schlucht. Seit 1912 unter Schutz, durchquerst du Galerien in die Felswand gemeisselt, mit dem Fluss brausend unter den Füssen. Dann öffnet sich das Reintale zur Reintalangerhütte (1369 m), einer Hütte unter Denkmalschutz von 1912.
Der zweite Tag bringt Plackerei und Lohn. Vom Reintal zur Knorrhütte (2052 m), der ältesten Hütte der Münchner Sektion von 1855. Sie ist Basis der Normalroute über das Reintale, technisch einfachster Weg auf die Zugspitze.
Der dritte Tag bringt den Höhepunkt. Über das Zugspitzplatt erklimmst du den Gipfel auf 2962 m. Dann kommt das zweite Gesicht: Abstieg ins Höllental. Das ist die dramatische Seite — Höllentalferner (letzter deutscher Gletscher), versicherter Höllental-Klettersteig und Höllentalklamm. Der Weg führt zur Höllentalangerhütte (1387 m), einem modernen Neubau von 2015.
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